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„Alter Wein in neuen Schläuchen!“

DGB Nord zum wirtschaftspolitischen Papier der IHK Nord


Uwe Polkaehn, Vorsitzender DGB Nord, zum wirtschaftspolitischen Papier der IHK Nord:

„Das ist alter Wein in neuen Schläuchen. Die IHK Nord will die Corona-Krise dazu nutzen, grundlegende Standards der Arbeitswelt zur Disposition zu stellen. Mit den Vorschlägen, die schon vor der Krise immer wieder hervorgeholt wurden, greift die IHK Nord ganz tief in die Mottenkiste. Zum Schutz der Beschäftigten müssen Sonn- und Feiertagsarbeit weiterhin tabu bleiben. Ebenso wenig sind Änderungen bei Ladenöffnungszeiten und den Lenk- und Ruhezeiten im Güterverkehr nötig. Schon jetzt enthält das Arbeitszeitgesetz genügend Spielräume zur Flexibilisierung der Arbeitszeit. In der Pandemie und auch danach müssen Arbeitsschutz und Gesundheit der Beschäftigten oberste Priorität haben. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Gesundheitsschutz. Das zeigen in der aktuellen Situation besonders die fatalen Missstände in der Fleischindustrie. Fehlender Arbeitsschutz gefährdet Menschenleben.“

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