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Corona-Schutzmaßnahmen für alle Beschäftigten an Hamburger Schulen

Am heutigen Dienstag wird eine Delegation in ver.di organisierter Kolleginnen und Kollegen verschiedener Hamburger Schulen und Berufe eine Foto-Petition an Hamburgs Schulsenator Ties Rabe überreichen. Die Fotos dokumentieren die Forderungen der Beschäftigten an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz.


Schulbeschäftigte, vor allem der nichtpädagogischen Berufsgruppen, haben sich in mehreren Videokonferenzen ausgetauscht.


Dabei wurde deutlich, dass Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor Corona-Infektionen an den Schulen derzeit sehr unterschiedlich gehandhabt werden und eine eklatante Ungleichbehandlung der nichtpädagogischen Berufsgruppen seitens der Schulbehörde (BSB) besteht.


Die Forderungen u.a.:

- Einheitliche Maßnahmen der BSB zum Infektionsschutz mit verpflichtendem Charakter für die Schulen.

- Homeoffice für alle Beschäftigten aus Risikogruppen oder mit Angehörigen aus Risikogruppen.

- Personalaufstockung, um ggf. Ausfälle durch Beschäftigte aus Risikogruppen im Präsenzbetrieb zu kompensieren.

- Engmaschiges Testen aller Schülerinnen und Schüler und der Beschäftigten im Präsenzbetrieb.


Max Stempel, ver.di HH Gewerkschaftssekretär:

Die Kollegen erwarten jetzt, von der Behörde gehört zu werden. Alle Schulbeschäftigten sichern gerade mit ihrer professionellen Arbeit das schwierige Experiment der Teilöffnungen. Die Kollegen können auch die Stellschrauben benennen, damit ein Infektionsschutz gewährleistet ist. Die derzeitige Lage ist grotesk. Teilweise muss um einen Spuckschutz für wenige Euro gebettelt werden. Die Behörde täte gut daran, auf die Stimmen der Beschäftigten zu hören. Für einen Normalbetrieb, wie er nach den Ferien angedacht ist, sind die Schulen so nicht gerüstet“.


Die Beschäftigten wollen dem Schulsenator mit ihrem Besuch die Möglichkeit geben, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihre Expertise einzubeziehen.

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