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Geflüchtete im Arbeitsmarkt: Beschäftigungszahlen belegen Hamburgs erfolgreiche Integrationspolitik

In Hamburg gelingt es uns gut, zu uns geflüchtete Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das belegen aktuelle Daten, die mein Fraktionskollege Kazim Abaci und ich vom Senat erfragt haben. Hier unsere Presseerklärung dazu:



Immer mehr Geflüchtete in Hamburg üben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Kazim Abaci und Jan Koltze hervor. Demnach hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht nicht-europäischen Hauptherkunftsländern seit 2016 vervierfacht. Hamburg belegt bei der Beschäftigungsquote unter Geflüchteten bundesweit einen Spitzenplatz und liegt beim Anteil der Fachkräfte deutlich über dem Bundesschnitt. Dies ist ein Beleg für die überaus erfolgreiche Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik des Hamburger Senats.


Dazu Kazim Abaci, Fachsprecher für Migration, Integration und Geflüchtete der SPD-Fraktion Hamburg: „Die Zahlen zur Integration Geflüchteter in den Hamburger Arbeitsmarkt stimmen sehr positiv. Der Senat hat 2015 frühzeitig auf die steigende Zahl von Geflüchteten aus Kriegs- und Krisengebieten reagiert und fortlaufend Strukturen zur besseren Integration in den Hamburger Arbeitsmarkt geschaffen. Das Hamburg Welcome Center bietet ein breites Unterstützungsangebot für zugewanderte und zuwanderungswillige Fachkräfte. Der Erfolg des Hamburg Welcome Center lässt sich mit Zahlen belegen: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht zugangsstärksten Herkunftsländern hat sich seit 2016 vervierfacht. Davon arbeiten fast zwei Drittel, genau 63,5 Prozent, als Fachkräfte – deutlich mehr als im Bundesschnitt. Die meisten Geflüchteten sind in der Gastronomie, dem Einzelhandel oder in der Zeitarbeit tätig und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels – insbesondere in Branchen, die stark vom Zuzug neuer Fachkräfte abhängig sind. Hamburg tut viel für die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und hilft damit sowohl den Hamburger Unternehmen als auch den Geflüchteten – eine klassische Win-Win-Situation.“


Dazu Jan Koltze, Fachsprecher für Arbeit und Gewerkschaften der SPD-Fraktion Hamburg: „Erfolgreiche Vermittlung in gute Arbeit ist der zentrale Baustein für eine gelingende Integration und ein gutes Leben insgesamt. Voraussetzung dafür sind Maßnahmen zur Qualifizierung und Weiterbildung. Wir setzen seit Jahren auf nachhaltige Beschäftigung, also sozialversicherungspflichtige Arbeit statt Minijobs. Unser Ziel ist es, dabei die fachliche Qualifikation der Menschen bestmöglich zu nutzen und zu fördern. Das gelingt dem Hamburg-Welcome-Center sehr gut, und das haben wir mit zusätzlichen Maßnahmen im Corona-Sonderarbeitsmarktprogramm weiter unterstützt. Die Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung und insbesondere zur Weiterbildung sind in den letzten Jahren ausgeweitet worden und erreichen nun deutlich mehr Geflüchtete als zuvor. Auch im Bereich der Berufsausbildung lässt sich der Erfolg der Hamburger Integrationspolitik ablesen. Immer mehr junge Geflüchtete beginnen eine Berufsausbildung. Die Zahl der Auszubildenden aus den acht Hauptherkunftsländern ist von 2016 bis 2022 von 756 auf 2.698 gestiegen. Die Zahl der Absolvent:innen ist im selben Zeitraum um 450 Prozent angewachsen. Diese Zahlen sind besonders erfreulich, denn eine Berufsausbildung hilft jungen Geflüchteten bei der gesellschaftlichen Integration – und Hamburg kann junge Fachkräfte dringend gebrauchen. All dies zeigt: Die Integration geflüchteter Menschen in den Hamburger Arbeitsmarkt ist eine Erfolgsgeschichte.“


Hintergrund

In den Jahren 2015 und 2016 haben rund eine Million Geflüchtete aus nicht europäischen Ländern vor Kriegen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen Schutz in Deutschland gesucht – auch in Hamburg. Die acht zugangsstärksten Herkunftsländer im Zuge dieser Fluchtbewegungen waren Syrien, Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan und Somalia.

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