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Jobabbau bei der Otto Group: Entscheidung überprüfen und Anschlussperspektiven für die Beschäftigten

Die Otto Group plant die Schließung ihres Retourenbetriebes in Hamburg. Von der Schließung, die für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant ist, sind 840 überwiegend Teilzeitjobs betroffen.



Dazu Jan Koltze, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Der Verlust von 840 Arbeitsplätzen in Hamburg zugunsten von Betrieben in Polen und Tschechien wiegt schwer. Die Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren mit Gehaltsverzicht zur Standortsicherung beigetragen. Sie sehen sich in ihren Hoffnungen, den Standort in Hamburg zu erhalten, nun enttäuscht. Ich bedaure, dass die Otto Group trotz der Beiträge und Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu einer anderen Entscheidung gekommen ist. Ich hoffe, dass die Gremien der Otto Group diese Entscheidung noch einmal genau prüfen. Es kann doch nicht angehen, dass gerade in einer Zeit, wo viele Betriebe sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um ihre Existenz kämpfen, ein Bereich, der modern aufgestellt und gut ausgelastet wird, allein aus Profitstreben verlagert wird. Für den Fall, dass die Entscheidung bestehen bleibt, sollte Otto zusammen mit den Betriebsräten, ver.di und der Bundesagentur für Arbeit sehr sorgfältig für Anschlussperspektiven der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die überwiegend in Teilzeit arbeiten, sorgen."

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