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Arbeitsmarkt: Stabil dank guter Politik

Auch im Januar bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Hamburg angesichts der andauernden Pandemie erfreulich stark. Dabei zeigen sich deutlich die positiven Folgen bisheriger politischer Entscheidungen in Land und Bund. Trotzdem gilt es nun, mit weiteren Angeboten für Beschäftigte und Arbeitslose vorzusorgen. Damit hat der Senat jetzt begonnen.




Im Januar waren in Hamburg knapp 87.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 5,6 % mehr als im Dezember, und 27,5 % mehr als vor einem Jahr. Ein Anstieg in dieser Größenordnung ist zum Jahreswechsel allerdings üblich, in den letzten Jahren war er sogar höher.


Das freut Jan Koltze, den arbeitsmarktpolitischen Sprecher der Bürgerschaftsfraktion der SPD: „Die Arbeitslosigkeit ist leicht gestiegen, aber nicht mehr als zum Jahreswechsel üblich. Das zeigt, dass der Hamburger Arbeitsmarkt trotz neuem Lockdown sei November überraschend stark und stabil bleibt. Weiterhin wird deutlich, wie enorm positiv sich unsere Politik auswirkt, die Beschäftigung durch erweiterte Kurzarbeit, vielfache Hilfen für Unternehmen und starke Zukunftsinvestitionen zu schützen.“


Die Beschäftigung insgesamt ist trotz Krise praktisch gleichbleibend: Immer noch sind etwas über eine Million Hamburgerinnen und Hamburger sozialversichert beschäftigt. Die Zahl ist im Jahresvergleich nur minimal um 0,3 % Prozent gesunken. Allerdings zeigen sich zum Teil deutliche Verschiebungen zwischen den Branchen: Während vor allem in der Gastronomie die Beschäftigung sichtbar zurückgeht – was angesichts ihrer besonderen Betroffenheit von der Pandemie nicht verwundert – steigt sie andererseits in der öffentlichen Verwaltung, in Gesundheit, Bildung und sozialer Arbeit sowie im Bau-, Energie- und IT-Sektor deutlich an.


Dazu Jan Koltze: „Dass die Beschäftigung trotz dieser tiefen Krise nicht sinkt, ist absolut bemerkenswert. An den wachsenden Bereichen kann man deutlich und direkt die Erfolge unserer langjährigen Hamburger Politik ablesen, denn Gesundheit, Bildung, Wohnungsbau, Verkehr und Energieversorgung sind genau jene Schwerpunkte, in die der SPD-geführte Senat seit zehn Jahren massiv und kontinuierlich investiert.“


Trotz dieser Erfolge bleibe aber weitere Vorsorge das Gebot der Stunde, so Koltze: „Je länger die Pandemie andauert, desto mehr müssen wir trotz aller Gegenmaßnahmen mit steigender Arbeitslosigkeit rechnen. Deshalb ist es genau richtig, dass der Senat jetzt ein Sonder-Arbeitsmarktprogramm auf den Weg gebracht hat, mit dem rasch allen gefährdeten Beschäftigten und schon Arbeitslosen umfassende Beratungs- und Qualifizierungsangebote gemacht werden, auch – und das ist neu – Soloselbständigen. Für jene, die bereits länger arbeitslos sind, werden wir außerdem die Beschäftigungsangebote im sozialen Arbeitsmarkt ausweiten. Dass der Sozialausschuss der Bürgerschaft am Donnerstag dieses Programm einstimmig, über alle Parteien hinweg befürwortet hat, ist ein ermutigendes Zeichen der Einigkeit und zeigt, wie überzeugend die Politik des rot-grünen Senats für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist.“

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