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Hamburger Arbeitsmarkt stabil: „Vorsorge bleibt das Gebot der Stunde"


Die Hamburger Arbeitsmarktzahlen blieben im Februar 2021 auf einem stabilen Niveau. Das zeigen die heute veröffentlichten Zahlen der Hamburger Agentur für Arbeit. Demnach waren im Februar rund 86.960 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren nur knapp 30 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt damit weiterhin bei 8,1 Prozent. Seit dem Februar 2020 ist die Arbeitslosigkeit in Hamburg aufgrund der Corona-Pandemie um rund 28 Prozent gestiegen.


Dazu Jan Koltze, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Es ist außergewöhnlich, dass das hohe Beschäftigungsniveau trotz der schweren Krise nicht weiter sinkt. Nach wie vor sind über eine Million Hamburgerinnen und Hamburger sozialversichert beschäftigt. Das ist in diesen Zeiten eine gute Nachricht, die deutlich macht, dass die politischen Entscheidungen in Land und Bund für erweiterte Kurzarbeit, zusätzliche Corona-Hilfen für Unternehmen und umfangreiche Zukunftsinvestitionen Wirkung zeigen. Hamburg profitiert dabei auch vom starken Branchenmix, der in den letzten zehn Jahren konsequent gefördert wurde. Besorgniserregend ist hingegen der starke Anstieg der Langzeitarbeitslosen um 60 Prozent im Jahresvergleich auf 26.800. Vorsorge bleibt das Gebot der Stunde: Je länger die Pandemie andauert, desto mehr müssen wir trotz aller Gegenmaßnahmen mit steigender Arbeitslosigkeit rechnen. Deshalb ist es genau richtig, dass der Senat jetzt ein Corona-Arbeitsmarktprogramm auf den Weg gebracht hat, mit dem allen gefährdeten Beschäftigten, Arbeitslosen und – das ist neu – Soloselbständigen schnell ein umfassendes Beratungs- und Qualifizierungsangebot gemacht werden kann. Für jene, die bereits länger arbeitslos sind, werden wir außerdem die Beschäftigungsangebote im sozialen Arbeitsmarkt ausweiten. Dass die Bürgerschaft letzte Woche dieses Programm einstimmig über alle Parteien hinweg befürwortet hat, ist ein ermutigendes Zeichen der Einigkeit, das zeigt, dass der rot-grüne Senat dem Arbeitsmarkt mit überzeugenden Konzepten in dieser schwierigen Phase beisteht.“

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